Körper unter Strom – Führung im Narrenturm

Elektrizität galt Ende des 19. Jahrhunderts als große technische Errungenschaft – brachte aber auch neue Gefahren mit sich. Verletzungen durch elektrischen Strom wurden damals zu einem eigenen medizinischen Forschungsgebiet: der Elektropathologie.

Der Wiener Arzt Stefan Jellinek beschäftigte sich intensiv mit den Auswirkungen von Strom auf den menschlichen Körper. Schon auf der Wiener Weltausstellung 1906 wurden erstmals elektropathologische Präparate gezeigt. Daraus entstand später das Wiener Elektropathologische Museum. Obwohl dieses Museum 2002 geschlossen wurde, befinden sich die elektropathologischen Feuchtpräparate heute noch in der pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm.

Bei dieser Führung bekommen wir spannende Einblicke in die medizinische Geschichte der Elektrizität und sehen außergewöhnliche Präparate aus nächster Nähe.

 

Termin: Samstag, 23. Mai
Treffpunkt: 11:45 Uhr direkt beim Eingang (Uni-Campus, Hof 6) – bitte verlässlich und pünktlich kommen.

Programm: Die Führung beginnt um 12:00 Uhr und dauert etwa 45 Minuten. Danach oder auch davor besteht die Möglichkeit, die Schausammlung im Erdgeschoss selbstständig zu erkunden.

 

Kosten: 12 € pro Person (6 € ermäßigter Eintritt + 6 € Führung)

Anmeldung: Um die Plätze fix zu reservieren, bitte ich um Vorauskassa ab Mitte Mai. Eine Rückerstattung des Preises ist leider nicht möglich. Solltet ihr doch verhindert sein, gebt euren Platz bitte über die Warteliste weiter.

 

Danach optional zusammen sitzen und plaudern im Freiherz (ehemalige Stiegl - Ambulanz). Abstimmung siehe Beiträge! Ich reserviere 2 Wochen vorher. 

Organisiert von
Lia aus Wien
Sa. 23.05.2026 von 11:30 bis 13:00 Uhr
22 Teilnehmer (aktuell ausgebucht)

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